Photos by: EDELMANN PHOTOGRAPHY
Location: Venice, Italy
Date: Aug 2012
Equipment: Canon 7D, 24-105mm, 16mm

Die Gesamtfläche Venedigs beträgt 414,6 km², davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen. Am 31. Dezember 2015 zählte die Stadt 263.352 Einwohner, davon 181.883 in den Stadtteilen auf dem Festland, 58.901 im historischen Zentrum und 29.674 innerhalb der Lagune. In der Lagune befinden sich 118 Inseln. Sie erstreckt sich über etwa 50 km zwischen den Mündungen der Flüsse Adige (Etsch) im Süden und Piave im Norden in die Adria.

# Aperture: ƒ/10 # Camera: Canon EOS 7D # Focal length: 24mm # ISO: 100 # Shutter speed: 1/320s

Eine kurze Stadbesichtigung von vielleicht 6 Stunden reichen bei Venedig definitiv nicht aus, als Fotograf weiß man hier nicht in welche Richtung man schauen soll oder welches Motiv nun schöner ist. Ich hätte eine Woche bleiben können und hätte noch immer nicht alles gesehen bzw. so fotografiert wie es auf mich wirkt. Diese Stadt hat trotz des Massentourismus einen unglaublichen Charme und einen herrlichen Zauber der hinter jeder Ecke wartet.

Abseits der belebten Kanäle finden sich ruhige Gassen mit alter Architektur der Romanik und Barock bis hin zur Sakralarchitektur und byzantinischem Stil. Die ausgeglichene Farben dieser Stadt vermitteln viel Ruhe und Gemütlichkeit, aus meiner Sicht reicht das sogar aus um so manche Touristen-Massen auszublenden. Man muss sich nur darauf einlassen 🙂

Alle Fotos entstanden beim “Durchlaufen”, es sind eher zufällig erhaschte Blicke, eben die eines kurzen Besuchs.

# Aperture: ƒ/10 # Camera: Canon EOS 7D # Focal length: 24mm # ISO: 100 # Shutter speed: 1/320s

Manche Fakten zu Venedig mag man kaum glauben, aus diesem Grund sei hier nochmal aus Wikipedia zitiert…
Die Orte der Lagune wurden auf Millionen von Holzpfählen errichtet, die man in den Untergrund rammte. Man hatte früh entdeckt, dass sich unter der Schlammablagerung fester Lehmboden, der Caranto (spätlat. caris, Fels) befand, und dass sich auf Pfählen, die man in diese Schicht hineinrammte, Gebäude errichten ließen. Auf dieser ersten Ebene ruhte der so genannte Zattaron, eine Art Ponton aus zwei Schichten von Lärchenbohlen, die mit Backsteinen befestigt wurden. Auf den Zattaron stützen sich die Grundmauern und schließlich das oberirdische Mauerwerk. Die Bauten selbst wurden, um Gewicht zu sparen, aus leichten, hohlen Tonziegeln, den mattoni, erbaut.

Viele Gebäude sind trotz erkennbarer Bemühungen in schlechtem Zustand. Gründe dafür liegen zum einen im Anstieg des Wasserspiegels, der in den meisten Gebäuden das unterste Geschoss unbewohnbar macht. Zum anderen wurden seit dem Ende der Republik Venedig die Pflegemaßnahmen an Bauten und Kanälen vernachlässigt. Die durch Ebbe und Flut der Adria ausgelösten Strömungen in der Lagune wurde zusätzlich verstärkt durch das Ausbaggern tiefer Fahrrinnen für die Überseeschiffe, die den Hafen von Marghera ansteuern, so dass Fundamente unterspült wurden. Schließlich sind Wohnungen in der Altstadt erheblich teurer als auf dem Festland und daher vielfach unbewohnt.

Auszüge des Artikels stammen von der Seite „Venedig“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Dezember 2016, 12:24 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Venedig&oldid=161064850

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